Die technologische Zukunftsfähigkeit von Ländern, Regionen und Unternehmen




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Technischer Fortschritt ist der wichtigste Garant für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand, insbesondere in Zeiten zunehmender politischer und gesellschaftlicher Abschottungstendenzen. Paradoxerweise ist der technologische Fortschritt von allen Indikatoren der bislang am wenigsten «fassbare» und wird in der Regel entweder als Restgrösse oder mit Hilfsgrössen wie Forschungsausgaben oder Anzahl Forscher gemessen, d.h. mit reinen Mengenanalysen. BAKBASEL hat deshalb zusammen mit dem Eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum und PatentSight einen Ansatz entwickelt, der erstmals die konkrete Messung, Analyse und Bewertung der Forschungs- und Technologieaktivitäten von Unternehmen, Regionen und Ländern im weltweiten Vergleich erlaubt. Mit dem weltweit einmaligen Ansatz kann eindeutig gezeigt werden, wer in Zukunftstechnologien aktiv ist und auch gut darin ist.

BAK-Zukunftstechnologien – diese Technologien verändern die Welt

Über 40 Zukunftstechnologien – regelmässig erweitert



Systems
   Photonics
   Drones
   Autonomous Verhicles
   Robotic
   Sensors
   Carbon Capture
   Micromechanics
   Wearables
   Advanced Manufacturing

Materials
   Carbon
   Graphene
   3D Printing Materials
   Advanced Coatings
   Smart Polymers, Composites

Energy
   Energy Storage
   Energy Transformation/Efficiency
   Energy Management/Smart Grid
   Energy Generation Wind, Solar, Fusion

Digital/IT
   Smart House
   Smart City
   Cyber Security
   BigData
   Crowd sourcing
   Quantum Technologies
   FinTech
   Process Automation
   Artificial Intelligence

Life Sciences
   Biomechanics
   Human/artificial interaction
   Lab-on-a-Chip
   Drug targeting
   Biosensors
   Bioprinting
   Virus/Antibody
   Nutriceuticals
   Omics, (genomics, proteomics..), Gene Editing
   Pharma, Biotech, Medtech

Die Welt der Technologien ist komplex, nicht immer verständlich und unterliegt ständiger Veränderung. Zudem sind Definitionen oft subjektiv, manchmal von der Wissenschaft erarbeitet, oft von den Unternehmensberatungen getrieben und in der Regel werden Begriffe verwendet, ohne sie überhaupt zu definieren oder zu erklären. Die neuen BAK Zukunftstechnologien sollen zum einen auf bedeutende neue Entwicklungen hinweisen, zum anderen aber auch zwischen Hype und Substanz differenzieren können. Der zentrale Mehrwert der Arbeiten von BAK, dem Schweizerischen Patentamt und PatentSight ist die konsistente Definition und Abgrenzung der Technologien, die geografische Zuordnung der Aktivitäten auf Länder, Regionen oder Städte sowie die Identifikation und Analyse einzelner Unternehmen. Erstmals können direkte Konkurrenzunternehmen identifiziert werden, die bis jetzt aufgrund der gröberen alten Technologie- und Branchendefinitionen nie klar abgegrenzt werden konnten. Der Ansatz zeigt, wer die technologischen Leader sind, wer eher in klassischen Technologien gut positioniert ist und welche Unternehmen und Regionen in den letzten Jahren ihre Wettbewerbsposition verbessert oder verloren haben. Das System ist dynamisch. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen eher statischen Analysen ist, dass die Technologien und Definitionen permanent von BAKBASEL und dem Schweizer Patentamt weiterentwickelt und spezifiziert werden – nur so kann man mit dem technologischen Fortschritt mithalten und nur so kann man den technologischen Fortschritt abbilden.

Klasse statt Masse – Weltklasseforschung in Zukunftstechnologien

Grundlage für die Analyse der technologischen Zukunftsfähigkeit ist das internationale Patentsystem. Erstmals angewendete Big-Data Methoden erlauben komplett neue Nutzungs- und Analysemöglichkeiten der Patente. Gleichzeitig können die Unzulänglichkeiten bisheriger Patentanalysen behoben werden. Bisherige Patentanalysen führten in der Regel zu unbefriedigenden Ergebnissen, da die länderspezifischen Unterschiede in den Patentierungssystemen verzerrend wirken. Beispielsweise wird traditionell in Japan viel früher patentiert als in anderen Ländern. In China sind die Forscher angehalten, möglichst viel zu patentieren, um die Relevanz des Forschungsstandorts China zu erhöhen. D.h. eine einfache Messung der Patentaktivitäten im Sinne von Neuanmeldungen überhöht die Bedeutung bestimmter Länder und verzerrt das Gesamtbild. Ausserdem findet keine Einordnung der Relevanz der jeweiligen Erfindung statt – jedes Patent wird gezählt. Zudem findet maximal eine grobe technologische Einordnung statt, die keine neuen Erkenntnisse bringt. Entsprechend messen diese traditionellen Ansätze Masse statt Klasse. Mit dem BAK-Technologieansatz steht erstmals die Patentqualität im Zentrum der Analyse. Pro Technologie werden die weltweit wichtigsten Patente identifiziert und den jeweiligen Ländern, Regionen und Unternehmen zugeordnet. Dadurch fallen alle unwichtigen und unbekannten Patente raus – das Ergebnis ist die Weltklasseforschung. Die Berechnung der Qualität erfolgt für jedes Patent weltweit und ist deshalb erst aufgrund der heute zur Verfügung stehenden Rechenleistung (Big Data) möglich. Entsprechend misst dieser neue Ansatz Klasse statt Masse – Weltklasseforschung in Zukunftstechnologien.

Technologische Stärke von Regionen – Innovationskraft wird dort gemessen wo sie entsteht

Traditionelle Analysen rechnen die Forschungsleistung dem Hauptsitz der anmeldenden Unternehmen zu. Dadurch entstehen Verzerrungen, die den Forschungsleistungen nicht gerecht werden. Der BAK-Analyseansatz berechnet die Forschungsleistung anhand der Wohnorte der beteiligten Forscher, d.h. sie wird dort zugerechnet, wo sie effektiv stattfindet. Im Ergebnis steht die konkrete Innovationskraft der Region. Die Differenzierung der Innovationskraft nach Technologien erlaubt die Erstellung fundierter regionaler Technologieprofile und ermöglicht den umfassenden Vergleich mit nationalen und internationalen Konkurrenz- und Referenzregionen. Es ist somit beispielsweise möglich, die Metropolregion München mit Zürich, dem Silicon Valley, Bangalore und Seoul hinsichtlich ihrer Aktivitäten im «Internet of Things» oder in «Artificial Intelligence» zu vergleichen. Regionen können nach individuellen Vorgaben (politische Vorgabe, wirtschaftliche Realität, gesellschaftliche Bewegungen) definiert werden und mit allen Regionen weltweit verglichen werden. Zudem können Forschungseffizienzen, Dynamiken und Entwicklungen über Zeitreihenanalysen abgebildet werden.

Ein Tool, unbegrenzte Flexibilität – Einzigartige Kombination aus bottom-up, top-down und Big Data

Der grundsätzliche Mehrwert und die Einzigartigkeit liegt in der Verknüpfung von bottom-up, top-down und Big Data Ansätzen zu einem umfassenden und in jede Richtung flexiblen Gesamtansatz. Die Auswertungen sind konsistent vom globalen Blick über Länder, Regionen bis auf die Unternehmensebene. Analysen können auf globaler Ebene, auf Länderebene, anhang einzelner Technologien, regionaler Technologieprofile oder auf Unternehmensebene gestartet und beliebig verknüpft werden. Die Zeitreihenanalyse ab dem Jahr 2000 bis zum aktuellen Monat im aktuellen Jahr erlaubt die Darstellung von Entwicklungen und Dynamiken mit einem bislang nicht möglichen Aktualitätsgrad. Die präzisen Aussagen in der Bewertung («In welcher Technologie gehört welcher Anteil zu Weltklassepatenten, welcher Anteil ist ohne Relevanz») ermöglichen eine intelligente Verknüpfung von Qualität und Quantität.

Forschungsverflechtung – welcher Technologiemix führt zu besseren Resultaten

«Neues entsteht nicht aus neuen Technologien, sondern aus der intelligenten Verknüpfung bestehender Technologien». Mit dem BAK-Technologieansatz kann erstmals dargestellt werden, welche Technologiekombinationen zu besseren Ergebnissen führen. Aufgrund der detaillierten Datengrundlage und des flexiblen Ansatzes kann die Verflechtung in jeglicher Merkmalskombination geprüft werden. Welche Technologiekombinationen führen zu besseren Forschungsergebnissen? Gibt es Querschnittstechnologien wie beispielsweise die Digitalisierung, die übergreifend zu besseren Ergebnissen führen? Welche Forschungskooperationen mit welchen Ländern führen zu besseren Ergebnissen? Neben Technologieverflechtungen können auch Forschungsverflechtungen zwischen Hochschulen und Unternehmen aufgezeigt werden. Es kann gezeigt werden, in welchen Technologien der Transfer von Grundlagenforschung zu anwendungsorientierter Forschung gut funktioniert und in welchen Forschungsbereichen eher weniger. Ebenso kann geprüft werden, ob Forschungskooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen grundsätzlich zu besseren Innovationen führen. Ebenfalls kann gezeigt werden, ob eher grössere und etablierte Unternehmen von der Grundlagenforschung profitieren, oder ob auch kleinere Unternehmen Kooperationen vorweisen können. Das Thema der Verflechtungen und Kooperationen kann ausserdem auch auf individuelle Unternehmen angewendet werden, beispielsweise in der Analyse der Bedeutung und Entwicklung unterschiedlicher Forschungsstandorte von internationalen Unternehmen.

«Wie wird produziert» statt «was wird produziert»

Die Aussagekraft von Branchenanalysen ist begrenzt, denn sie folgt der klassischen volkswirtschaftlichen Logik «was wird produziert?». Dabei wird der technische Fortschritt komplett verdeckt. So produziert beispielsweise das Papier- und Druckgewerbe nach wie vor messbar aus Papier Druckerzeugnisse. Die innerhalb der Branche stattgefundene technologische Revolution der letzten Jahre bleibt aus dieser Perspektive unsichtbar.Der hier vorgestellte Ansatz folgt der Logik «wie wird produziert?» und stellt den technischen Fortschritt in den Mittelpunkt. Mit der Technologieanalyse sind Strukturveränderungen durch technologischen Fortschritt auf Unternehmensebene viel schneller sichtbar. Ausserdem können auf aggregierter Ebene (Region oder Land) detaillierte Technologieportfolios und technologische Schwerpunkte dargestellt werden, die durch die Branchensicht verdeckt wären. Nicht zuletzt sind mit diesem Ansatz vergleichende Analysen auf Unternehmens-, Regions- und Länderebene möglich, die gerade in der heutigen Zeit einen wesentlichen Beitrag zur Diskussion rund um Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit leisten können.

Ihr Ansprechpartner

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Kai Gramke

Bereichsleiter
T + 41 61 279 97 15
M+ 41 79 889 67 34
kai.gramke@bakbasel.com

BAK Basel Economics AG
Güterstrasse 82
CH-4053 Basel

Kai Gramke ist für die strategische Themen- und Projektentwicklung verantwortlich. Er befasst sich mit den Auswirkungen der grossen Trends und Entwicklungsdeterminanten wie Globalisierung, demografischer Wandel und technischer Fortschritt auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse und Bewertung der politischen und gesellschaftlichen Relevanz ökonomischer Fragestellungen mit dem Ziel Wirtschaft „neu zu denken“.

Nach Tätigkeiten bei der Europäischen Kommission in Brüssel und der Niedersächsischen Staatskanzlei arbeitete er zunächst von 2000 bis 2014 bei der Prognos AG in Basel und leitete dort zuletzt als Direktor und Partner den Geschäftsbereich „Wirtschaft, Gesellschaft, Staat“. Er trug die Gesamtverantwortung für die Analyse der zentralen Trends und Entwicklungsdeterminanten, die daraus resultierenden Prognosen und die Bewertung der Auswirkungen auf Länder, Märkte, Branchen, Politik und Gesellschaft. Seit 2014 ist er bei BAKBASEL für die strategische Themen- und Projektentwicklung verantwortlich.